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auf der Internetseite des Katzenschutzvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.


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Katzenschützer liefern einen Beitrag zum gesunden Stadtbild

Bad Neuenahr.

Hört man den Verantwortlichen des Bad Neuenahrer Katzenschutzvereins aufmerksam zu, wird erst deutlich, welche wichtige Aufgabe die rund 150 Vereinsmitglieder übernommen haben: Sie sind Kümmerer. Sie sorgen ehrenamtlich und uneigennützig für eine Tierart, mit der wir Menschen teilweise achtlos umgehen. Durch gezieltes Füttern an verschiedensten Stellen im Stadtgebiet und in der angrenzenden Grafschaft sorgen sie dafür, dass das Bild der Kurstadt frei ist von streunenden, herrenlosen Katzen, die ansonsten darauf angewiesen wären, im Müll nach Nahrung zu suchen. So füttern die Katzenschützer nicht nur herrenlose Tiere, sondern helfen mit, dass typische Katzenkrankheiten sich nicht verbreiten und gepflegte Hauskatzen nicht nur durch den Kontakt mit Streunern und Wildlingen erkranken. Der Stadtrat wird sich auf Antrag der SPD Fraktion mit dem Thema „Kastrationspflicht für Katzen“ befassen. So war es für die Vereinsvorsitzende Anita Andres nicht verwunderlich, dass auch Stadtbürgermeister Guido Orthen den Weihnachtsbazar der Katzenschützer nutzte, sich zum Thema Kastrationspflicht für Katzen schlau zu machen. „Wir vom Katzenschutzverein stehen voll hinter dem Antrag der SPD Stadtratsfraktion“, sagt Vorsitzende Anita Andres im Gespräch mit „Blick aktuell! Denn der Katzenschutzverein lässt auf seine Kosten ca. 100 bis 150 Kastrationen im Jahr durchführen. „Katzen werfen bis zu dreimal im Jahr und immer drei bis vier Jungtiere. Da würden ohne Kastration schnell hunderte von neuen Katzen hinzukommen!“ berichtet Anita Andres. Auch die Jäger sind keine Hilfe. Anita Andres weiß von den Jägern, dass diese selbst wildernde Katzen nicht mehr unbedingt abschießen. Sie sagen, sie wüssten nicht, dass die wildernde Katze vielleicht ein ansonsten zahmes Haustier ist. Vom Jäger getötet könne damit Leid in die Besitzerfamilie getragen werden. Leider geraten so die in Rheinland.-Pfalz wieder eingeführten Wildkatzen mit Hauskatzen in Kontakt, zeugen gemeinsamen Nachwuchs, sogenannte Wildlinge. Tiere, die zum einen nicht das dichte Fell der Wildkatzen besitzen um draußen zu überleben und andererseits nicht zahm genug sind, um als Hauskatze gehalten zu werden. An den eingerichteten Futterstellen im Stadtgebiet schauen die Mitglieder des Katzenschutzvereins gerade auf die frei herum laufenden Tiere. Sie gucken, ob diese ansteckende Krankheiten mit sich tragen, ob sie verwundet sind, ob sie trächtig sind. In all diesen Fällen bleibt es nicht beim Füttern, sondern dann werden die Katzen tierärztlich versorgt. Maßnahmen, die ins Geld gehen. Und so sind die Katzenschützer auf Spenden angewiesen für ihre Arbeit. Insgesamt 20 000. Euro geben sie im Jahr für die Tierarztversorgung aus. Daher veranstaltete der Katzenschutzverein einen zweitägigen Adventsbazar im Haus des Männer- und Frauengesangvereins Bad Neuenahr. Zig Kuchen hatten die Frauen der Katzenschützer gebacken und zahllose Präsente waren für den Bazar gestiftet worden. Einige hundert Bürger gaben sich am Wochenende die Klinke in die Hand und besuchten den Kuchen- und Geschenkebazar der Tierfreunde.

Ein besonderer Hingucker

Besonderen Anklang fand der Kalender 2017 mit tollen Fotomotiven von Kater Bobby. Fotograf ist Marco Rothbrust. Der Kalender kann bei Anita Andres und auch bei ihrer Vertreterin Marion Schöberl (beide Bad Neuenahr) nachgefragt werden. Blick aktuell veröffentlicht in loser Folge Geschichten von und mit Kater Bobby, die Anita Andres aufzeichnet und erzählt. Auch selbst hergestellter Essig und hausgemachte Marmelade sowie körbeweise selbst gesammelte Walnüsse waren weitere Renner im Basar. Die 83 – jährige Katzenfreundin Eva Buhck hatte es sich nehmen lassen, einige Zentner Walnüsse zu sammeln und für den Basar zu stiften.


Blick Aktuell Ausgabe 30.11.2016 Bad Neuenahr

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